Krakau zwischen Tradition und Moderne
Studienreise
Donnerstag, 6.7. – Sonntag, 9.7.
In Kooperation mit dem Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Augsburg und Schwaben e.V.

Dr. Benigna Schönhagen, Leiterin des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben
Dr. Martin Beck, Leiter des Evangelischen Forums Annahof
Dr. Margareta Hackermeier, geschäftsführende Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Augsburg und Schwaben e.V.

Zusammen mit der GCJZ und dem Evangelischen Forum Annahof bietet das Jüdische Kulturmuseum erneut eine mehrtägige Studienfahrt in eine Stadt mit einem großen jüdischen Erbe an. Diesmal gilt sie Krakau, der alten polnischen Königsstadt an der Weichsel, mit ihren vielen Kunstschätzen und eindrucksvollen Bauten. Einst Zufluchtsort für jüdische Pogromflüchtlinge aus Mitteleuropa, später aus Russland, war sie bis zum Zweiten Weltkrieg ein Zentrum des Judentums in ganz Polen. Moderchai Gebirtig hat in seinen Liedern das Leben der kleinen Leute im jüdischen Viertel Kasimierz verewigt. Im späten 18. Jahrhundert kam die Stadt als Teil von Galizien zum Habsburgerreich, später zu Österreich-Ungarn.
Im Vordergrund der Reise steht das jüdische Leben in Krakau, das im Zweiten Weltkrieg von den Nationalsozialisten ausgelöscht wurde, das aber noch viele Synagogenbauten und der Alte Friedhof bezeugen und das zur Inspirationsquelle für eine lebendige Klesmer-Szene wurde. Eine Tagesfahrt führt in das nahe Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Der Besuch der ehemaligen Emaillefabrik von Oskar Schindler erinnert zudem an den Augsburger Ehrenbürger Mietek Pemper. Doch auch die an Brüchen reiche polnische Geschichte und die Gegenwart der lebendigen Universität werden nicht zu kurz kommen.

An- und Abreise erfolgen als Flugreise.

Nähere Informationen in einem separaten Flyer und Anmeldung ab Ende Januar unter Tel. 0821 / 51 36 58