Augsburger Friedenswochen
„Davon geht die Welt nicht unter“
Zum Schicksal jüdischer Künstlerinnen und Künstler während der Zeit des Nationalsozialismus
Chansonabend mit Nachgespräch
Donnerstag, 9.11. 19:30 Uhr
In Kooperation mit: Theater Augsburg, Volkshochschule Augsburg, Augsburger Friedensinitiative (AFI), Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Augsburg

Alexandra Völkl, Gesang
Budde Thiem, Piano

Wer kennt sie nicht, die heiter-beschwingten oder hoffnungslos romantischen Filmschlager der 30er und 40er Jahre? Die Schicksale der Künstlerinnen und Künstler vor und während der Zeit des Nationalsozialismus zeigen jedoch, dass der fröhliche Klang ihrer Lieder trügt. „Heitere Kunst in ernster Zeit“ lautete die Parole des Propagandaministers Goebbels: „Wettbewerbe für optimistische Schlager“ wurden im Rundfunk ausgeschrieben, zahlreiche Lieder zu Propagandazwecken vereinnahmt. Gleichzeitig wurden viele Sänger, Komponisten und Textdichter verfolgt, deportiert oder umgebracht. Manche Künstler und Künstlerinnen versuchten, ihre Karriere trotz alledem in Nazideutschland fortzusetzen – andere gingen freiwillig ins Exil.
Fernab aller Schlagerseligkeit stellt dieser Chansonabend die Lieder und Lebenswege von Lale Andersen, Bruno Balz, Marlene Dietrich, Friedrich Holländer, Zarah Leander und der Comedian Harmonists in einen zeitgeschichtlichen Kontext.

Kosten: 15,- Euro
Vorverkauf über das Theater Augsburg

Hoffmannkeller – Theater Augsburg
Kasernstraße 1
86150 Augsburg