Zusammen leben – Augsburger Reden zu Vielfalt und Frieden in der Stadtgesellschaft
„Ich war fremd und obdachlos und Ihr habt mich aufgenommen“ (Mt 25,35)
Kirchenasyl und Flüchtlingshilfe in Geschichte und Gegenwart
Vortrag und Diskussion
Dienstag, 27.6. 19:30 Uhr
Im Kooperation mit dem Friedensbüro im Kulturamt der Stadt Augsburg, der Universität Augsburg, der Volkshochschule Augsburg und dem Büro für Migration, Interkultur und Vielfalt der Stadt Augsburg.

Stephan Theo Reichel, Beauftragter der Bayerischen Landeskirche für die Beratung und die Koordination in Fragen des Kirchenasyls

Kirchenasyl hat eine lange Tradition in Augsburg, Bayern und der Welt. Früher war es ein verbindliches Rechtsinstitut. Heute ist es ein extremes Mittel der christlichen Schutzgabe in individuellen Ausnahmefällen. Der landeskirchliche Beauftragte in Bayern für Kirchenasyl Stephan Theo Reichel gibt in seinem Vortrag einen Überblick über die Geschichte dieser humanitären Rechtsnorm und erläutert die vielen Aspekte der Vergabe von Kirchenasyl im Spannungsfeld juristischer Bewertungen, christlicher Nächstenliebe und politischer Hintergründe. „Unser Ziel bleibt es, in einem demokratischen Rechtsstaat Kirchenasyl wo es geht zu vermeiden. Dennoch müssen wir auch die wenigen Ursachen ansprechen, die immer wieder zu Kirchenasyl führen. Die Friedensstadt Augsburg mit ihrer langen Geschichte ist ein guter Ort darüber zu sprechen“, so der Experte.

Moderation: Prof. Dr. Klaus Arntz
Grußwort: Thomas Weitzel, Kulturreferent Stadt Augsburg

Kosten: 5,-/3,- Euro

Annahof, Hollbau, Ausstellungsraum
Im Annahof 4
86150 Augsburg