Diversitytag 2018
Breslau damals und heute
Streifzüge durch die jüdisch-christliche Geschichte einer Stadt im Umbruch
Studienreise
Donnerstag, 5.7. – Sonntag, 8.7.
In Kooperation mit dem Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben (JKMAS) und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Augsburg und Schwaben e.V. (GCJZ)

Prof. Dr. Benigna Schönhagen, Leiterin Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben
Dr. Martin Beck, Leiter Evangelisches Forum Annahof

Breslau/Wroclaw, seit 1742 zu Preußen gehörig und bis 1945 Teil des Deutschen Reiches, gehört heute zu den bedeutenden Städten Polens. Wie Krakau und Warschau entdeckt Wroclaw sukzessive ihre jüdische Vergangenheit.
Vom reichen jüdischen Erbe der im 10. Jh. gegründeten Stadt, die einmal ein Zentrum des liberalen Judentums war, zeugen drei jüdische Friedhöfe, die klassizistische Synagoge „Zum Weißen Storch“, heute ein lebendiges Kulturzentrum, sowie koschere Cafés und Erinnerungsspuren in Form von Gedenkplaketten.
Das „Toleranz-Viertel“ erzählt neben der jüdischen auch von der orthodoxen, der katholischen und der protestantischen Vergangenheit der Stadt und dem Zusammenleben von vier Konfessionen bis in die Zeit des Nationalsozialismus.
Bedeutende evangelische Theologen wurden in Breslau geboren bzw. lehrten an der Universität.
Bei ausführlichen Stadtrundgängen und abwechslungsreichen Besichtigungen entdecken wir die Geschichte der ehemaligen niederschlesischen Metropole und die Gegenwart der Kulturhauptstadt 2016.

Kosten: Weitere Informationen in einem Flyer, den Sie im Jüdischen Kulturmuseum, im Evangelischen Forum Annahof und an anderen Orten der Stadt erhalten können.

Breslau
Wroclaw