Woche der Brüderlichkeit 2018: 11.-18. März
Untergetaucht
Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940-1945
Vortrag, Lesung und Austausch
Dienstag, 13.3. 19:30 Uhr
In Kooperation mit: Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben (JKMAS), Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) Augsburg-Schwaben

Dr. Hermann Simon, Historiker und langjähriger Direktor der Stiftung „Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum“

Maries Eltern starben 1938 und 1941, die Ausreise aus Deutschland zusammen mit dem Vater scheiterte, die Wohnung ging verloren.1940 wurde Marie Jalowicz zur Zwangsarbeit bei der Firma Siemens eingeteilt. Im Juni 1942 stand die Verhaftung durch die Gestapo bevor. Doch Marie gelang es, unterzutauchen und bis zum Kriegsende 1945 zu überleben. Falsche Papiere, sichere Verstecke und hilfsbereite Menschen, außerdem ihr ungewöhnlicher Mut und ihre Schlagfertigkeit retteten sie.
Ihr Sohn stellt die Überlebensgeschichte von Frau Prof. Dr. Marie Simon, geborene Jalowicz (1922-1998) – Professorin für Antike Literatur- und Kulturgeschichte an der Ost-Berliner Humboldt-Universität – vor.

Kosten: 5,-/3,- Euro

Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben
Halderstraße 6-8
86150 Augsburg