Fünfzig Jahre 68er
Helmut Gollwitzer: Marxismus zwischen Weltanschauung, Philosophie und Theologie
Vortrag und Diskussion
Montag, 7.5. 19:30 Uhr
Dr. Katja Bruns,
Militärseelsorgerin am Standort Wilmhelmshaven,
Mitarbeit im Forschungsprojekt „Der Protestantismus in den ethischen Debatten
der Bundesrepublik Deutschland 1949–1989“

Helmut Gollwitzer (1908-1993) – bis zu seinem Abitur 1928 Schüler des Gymnasiums St. Anna in Augsburg! – gilt als einer der Theologen, dessen Wirken und Denken den „Aufbruch“ der ’68er theologisch und praktisch am sichtbarsten begleitet hat. Im Gedächtnis geblieben sind vor allem seine Parteinahme für die Studentenbewegung v.a. in Berlin, seine Freundschaft mit Rudi Dutschke, seine Grabrede für Ulrike Meinhof. Weniger bekannt ist dagegen, welche Teile marxistischer Theoriebildung und Philosophie für Gollwitzers theologisches Denken, seine Vorstellungen von der Welt und der gesellschaftlichen Gegenwart relevant waren. Wie hat sich seine Theologie in dieser Auseinandersetzung geformt?

Kosten: 5,-/3,- Euro

Annahof, Hollbau, Ausstellungsraum
Im Annahof 4
86150 Augsburg