Augsburger Friedenswochen
Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten
Fluchtursache Waffenhandel
Vortrag und Austausch
Freitag, 9.11. 19:30 Uhr
In Kooperation mit: attac-Augsburg, Augsburger Friedensinitiative (AFI), Buchhandlung am Obstmarkt – Büchergilde/Brechtshop, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, Gesprächskreis „Kirche und Gesellschaft” in Evang. St. Ulrich, pax christi Diözesanverband Augsburg, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt e.V. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Augsburg

Jürgen Grässlin, Sprecher der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Sprecher der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD) Träger des „Aachener Friedenspreises“ und des „GRIMME-Medienpreises“

68 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht – so viele wie noch nie. Auch Deutschland trägt massiv Mitverantwortung an der Massenflucht: Welche deutschen Waffen gelangen auf welchem Weg – legal wie illegal – in Krisen- und Kriegsgebiete in Asien, Afrika und Lateinamerika? Inwiefern trägt der Einsatz dieser Kriegswaffen zu Menschenrechtsverletzungen in den Empfängerländern bei und fördert somit die Flucht von Millionen Menschen? Welche Unternehmen aus Bayern verdienen am Geschäft mit dem Tod, welche politischen Gremien entscheiden diese skrupellose Politik? Jürgen Grässlin zeigt konkrete Handlungsoptionen auf und fordert: Die Grenzen müssen geöffnet werden für Menschen und geschlossen werden für Waffen.

Kosten: Eintritt frei, Spenden erbeten

Annahof, Hollbau, Ausstellungsraum
Im Annahof 4
86150 Augsburg