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Lob des Fatalismus
Ein Plädoyer gegen den Perfektionismus
Vortrag und Diskussion
Donnerstag, 4.4. 19 Uhr
In Kooperation mit der Volkshochschule Augsburg

Matthias Drobinski, Journalist, Studium der Geschichte, kath. Theologie und Germanistik, Redakteur im Ressort Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung, Autor von „Lob des Fatalismus“, 2018

Seit jeher hat der Fatalismus einen schlechten Ruf. Philosophen, Theologen und Politiker haben ihn im Namen der Willensfreiheit bekämpft. Und doch ist es an der Zeit, ihn neu zu entdecken – als Tugend, als Haltung und als Möglichkeit, das Leben zu meistern. Der moderne Mensch hat sich ganz der Souveränität verschrieben, will dem Leben seinen Willen aufzwingen, um doch regelmäßig zu scheitern.
Fatalismus dagegen bedeutet Gelassenheit. So viele Dinge kann man nicht ändern im Lauf der Welt – und man muss es auch nicht können. Viel mehr Sinn macht es, die eigene Wirkmacht nicht zu überschätzen und dem Unverfügbaren Tribut zu zollen. Anders gesagt: Fatalismus macht cool.

Kosten: 6,- Euro (zzgl. 1,- Euro Abendkasse)

Volkshochschule Augsburg
Willy-Brandt-Platz 3A
86153 Augsburg